Die Rotationsverdampfung ist eine Labortechnik zur Entfernung von Lösungsmitteln aus Proben durch schonendes Verdampfen und Kondensieren unter vermindertem Druck.Bei diesem Verfahren wird ein Kolben, der die Probe enthält, in einem erhitzten Wasserbad gedreht, wodurch ein dünner Film entsteht, der die Verdampfungsoberfläche vergrößert.Der Druck wird mit Hilfe einer Vakuumpumpe reduziert, wodurch der Siedepunkt des Lösungsmittels gesenkt wird und die Verdampfung bei niedrigeren Temperaturen erfolgen kann.Die Dauer der Rotationsverdampfung hängt von Faktoren wie der Art des Lösungsmittels, dem Probenvolumen, der Temperatur, dem Vakuumgrad und der Rotationsgeschwindigkeit ab.In der Regel kann der Prozess zwischen einigen Minuten und mehreren Stunden dauern, abhängig von diesen Variablen.
Die wichtigsten Punkte werden erklärt:

-
Prozess-Übersicht:
- Die Rotationsverdampfung ist ein Verfahren, bei dem eine Probe in einem Kolben unter vermindertem Druck und erhöhter Temperatur gedreht wird, um die Verdampfung von Lösungsmitteln zu erleichtern.
- Durch die Rotation entsteht ein dünner Film auf der Probe, der die Oberfläche vergrößert und die Verdampfungsrate erhöht.
-
Wichtige Komponenten:
- Rotationskolben:Hält die Probe und wird gedreht, um einen dünnen Film zu bilden.
- Wasserbad:Erhitzt die Probe auf eine kontrollierte Temperatur (z. B. 30-40 °C).
- Vakuumpumpe:Reduziert den Druck im System und senkt den Siedepunkt des Lösungsmittels.
- Kondensator:Kühlt das verdampfte Lösungsmittel ab, so dass es wieder in flüssiger Form kondensiert und aufgefangen werden kann.
-
Faktoren, die die Dauer beeinflussen:
- Lösungsmittel Typ:Verschiedene Lösungsmittel haben unterschiedliche Siedepunkte und Verdampfungsraten.So verdampft beispielsweise Ethanol schneller als Wasser.
- Volumen der Probe:Größere Mengen brauchen länger zum Verdampfen als kleinere.
- Temperatur:Höhere Temperaturen im Wasserbad können die Verdampfung beschleunigen, müssen aber ausgeglichen werden, um eine Verschlechterung der Probe zu vermeiden.
- Vakuumgrad:Ein stärkeres Vakuum senkt den Siedepunkt deutlicher und ermöglicht eine schnellere Verdampfung.
- Rotationsgeschwindigkeit:Schnellere Rotationsgeschwindigkeiten erzeugen einen dünneren Film, wodurch sich die Oberfläche und die Verdunstungsrate erhöhen.
-
Typische Parameter:
- Wasserbad-Temperatur:30-40°C
- Temperatur des Verflüssigers -10°C bis 0°C
- Rotationsgeschwindigkeit:150-200 U/min
- Füllstand des Kolbens:In der Regel zu 50 % seines Volumens gefüllt, um eine gute Filmbildung zu ermöglichen.
-
Prozess Dauer:
- Kurz Dauer (Minuten):Für kleine Mengen leicht flüchtiger Lösungsmittel (z. B. Ethanol, Aceton).
- Mittlere Dauer (30 Minuten bis 1 Stunde):Für mäßige Mengen mäßig flüchtiger Lösungsmittel (z. B. Methanol, Isopropanol).
- Lange Dauer (mehrere Stunden):Für große Mengen oder weniger flüchtige Lösungsmittel (z. B. Wasser, DMSO).
-
Anwendungen:
- Entfernung von Lösemitteln:Entfernt effizient Lösungsmittel aus Proben, ohne hitzeempfindliche Verbindungen abzubauen.
- Konzentration:Konzentriert Proben durch Entfernen überschüssiger Lösungsmittel, nützlich in der analytischen Chemie und der Probenvorbereitung.
- Destillation:Trennt Lösungsmittel von Gemischen auf der Grundlage ihrer Siedepunkte.
-
Vorteile:
- Sanfte Verdunstung:Arbeitet bei niedrigeren Temperaturen und bewahrt die Integrität hitzeempfindlicher Proben.
- Wirkungsgrad:Schnelle Verdunstung durch vergrößerte Oberfläche und geringeren Druck.
- Vielseitigkeit:Kann eine Vielzahl von Lösungsmitteln und Probentypen verarbeiten.
-
Überlegungen für Einkäufer:
- Kapazität:Wählen Sie einen Rotationsverdampfer mit einer Kolbengröße, die für Ihr typisches Probenvolumen geeignet ist.
- Vakuumpumpe:Stellen Sie sicher, dass die Vakuumpumpe den für Ihre Lösungsmittel erforderlichen Druckabbau erreichen kann.
- Temperaturkontrolle:Achten Sie auf eine präzise Temperaturregelung im Wasserbad und im Kondensator.
- Rotationsgeschwindigkeit:Variable Rotationsgeschwindigkeiten ermöglichen eine Optimierung je nach Proben- und Lösungsmitteltyp.
Zusammenfassend lässt sich sagen, dass die Dauer der Rotationsverdampfung von mehreren Faktoren abhängt, darunter der Lösungsmitteltyp, das Probenvolumen und Betriebsparameter wie Temperatur und Vakuumgrad.Wenn man diese Faktoren kennt, kann man den Prozess für seine spezifischen Bedürfnisse optimieren und eine effiziente und effektive Lösungsmittelentfernung sicherstellen.
Zusammenfassende Tabelle:
Faktor | Einfluss auf die Dauer |
---|---|
Lösungsmittel Typ | Leicht flüchtige Lösungsmittel (z. B. Ethanol) verdampfen schneller als weniger flüchtige (z. B. Wasser). |
Volumen der Probe | Größere Volumina brauchen länger zum Verdampfen als kleinere. |
Temperatur | Höhere Temperaturen beschleunigen die Verdampfung, müssen aber eine Verschlechterung der Probe verhindern. |
Vakuumgrad | Ein stärkeres Vakuum senkt den Siedepunkt und ermöglicht eine schnellere Verdampfung. |
Rotationsgeschwindigkeit | Schnellere Drehzahlen erzeugen einen dünneren Film und erhöhen die Verdampfungsrate. |
Benötigen Sie Hilfe bei der Optimierung Ihres Rotationsverdampfungsprozesses? Kontaktieren Sie noch heute unsere Experten für maßgeschneiderte Lösungen!