Das Hartlöten von rostfreiem Stahl erfordert eine sorgfältige Vorbereitung und eine präzise Temperaturkontrolle, um eine feste und dauerhafte Verbindung zu gewährleisten.Der Prozess umfasst das Reinigen der Oberflächen, um Verunreinigungen zu entfernen, die Auswahl des geeigneten Lotes und das Erhitzen der Baugruppe auf die richtige Löttemperatur.Die für das Hartlöten von rostfreiem Stahl erforderliche Temperatur liegt in der Regel zwischen 600°C und 1200°C, je nach verwendetem Lot und der spezifischen Art des rostfreien Stahls.Zu den üblichen Methoden gehören Flammen-, Induktions- oder Ofenerwärmung, wobei häufig Vakuum oder kontrollierte Atmosphären verwendet werden, um Oxidation zu verhindern.Eine ordnungsgemäße Inspektion der Lötverbindung ist für die Gewährleistung der Qualität unerlässlich.
Die wichtigsten Punkte werden erklärt:

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Vorbereitung vor dem Hartlöten:
- Reinigung:Vor dem Hartlöten muss rostfreier Stahl gründlich gereinigt werden, um Fett, Öl und andere Verunreinigungen zu entfernen.Dies gewährleistet eine ordnungsgemäße Benetzung und Bindung des Zusatzwerkstoffs.Zu den Reinigungsmethoden gehören Entfetten, Beizen und mechanisches Abschleifen.
- Sofortiges Hartlöten:Nach der Reinigung sollte so schnell wie möglich gelötet werden, um eine erneute Verunreinigung oder Oxidation der Oberflächen zu vermeiden.
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Löttemperaturbereich:
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Die Löttemperatur für rostfreien Stahl liegt normalerweise zwischen
600°C und 1200°C
je nach Schweißzusatzwerkstoff und der spezifischen Edelstahllegierung.Zum Beispiel:
- Schweißzusatzwerkstoffe auf Silberbasis:Normalerweise werden Temperaturen von 600°C bis 800°C .
- Schweißzusatzwerkstoffe auf Kupferbasis:Erfordern höhere Temperaturen, normalerweise zwischen 1080°C und 1200°C .
- Schweißzusatzwerkstoffe auf Nickelbasis:Häufig verwendet für Hochtemperaturanwendungen, die Temperaturen über 1000°C .
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Die Löttemperatur für rostfreien Stahl liegt normalerweise zwischen
600°C und 1200°C
je nach Schweißzusatzwerkstoff und der spezifischen Edelstahllegierung.Zum Beispiel:
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Schweißzusatzwerkstoffe:
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Die Wahl des Schweißzusatzwerkstoffs hängt von der Anwendung und den für die Verbindung erforderlichen Eigenschaften ab.Zu den häufig verwendeten Schweißzusatzwerkstoffen gehören:
- Silber-Basis-Legierungen:Geeignet für allgemeine Lötarbeiten mit guter Festigkeit und Korrosionsbeständigkeit.
- Kupferbasis-Legierungen:Ideal für Hochtemperaturanwendungen und Vakuumlöten.
- Nickel-Basis-Legierungen:Wird für hohe Festigkeit und Hochtemperaturbeständigkeit verwendet.
- Mangan-Basis-Legierungen:Bieten gute Duktilität und Oxidationsbeständigkeit.
- Edelmetall-Legierungen:Wird für spezielle Anwendungen verwendet, die hohe Reinheit und Korrosionsbeständigkeit erfordern.
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Die Wahl des Schweißzusatzwerkstoffs hängt von der Anwendung und den für die Verbindung erforderlichen Eigenschaften ab.Zu den häufig verwendeten Schweißzusatzwerkstoffen gehören:
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Hartlötverfahren:
- Flammlöten:Mit einem Gasbrenner wird die Verbindung erhitzt und der Schweißzusatz geschmolzen.Geeignet für kleine oder manuelle Arbeiten.
- Induktionslöten:Durch elektromagnetische Induktion wird die Verbindung schnell und präzise erwärmt.Ideal für die Großserienproduktion.
- Hartlöten im Ofen:Die Baugruppe wird in einer kontrollierten Atmosphäre oder einem Vakuumofen erhitzt.Diese Methode eignet sich für komplexe oder große Baugruppen und gewährleistet eine gleichmäßige Erwärmung und minimale Oxidation.
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Atmosphärische Kontrolle:
- Vakuum-Löten:Wird in einem Vakuumofen durchgeführt, um Oxidation zu verhindern und eine saubere Verbindung zu gewährleisten.Wird üblicherweise für Hochpräzisionsanwendungen verwendet.
- Kontrollierte Atmosphären:Trockener Wasserstoff oder inerte Gase wie Argon werden verwendet, um Oxide zu entfernen und die Verbindung während des Erhitzens zu schützen.Zur Erleichterung des Nasswasserstofflötens kann auch eine Vernickelung vorgenommen werden.
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Inspektion nach dem Hartlöten:
- Nach dem Löten muss die Verbindung auf Defekte wie Hohlräume, Risse oder unvollständige Verklebung geprüft werden.Zerstörungsfreie Prüfverfahren wie Röntgen- oder Ultraschallprüfung werden üblicherweise eingesetzt, um die Qualität der Lötverbindung sicherzustellen.
Wenn diese Schritte befolgt werden und der richtige Temperaturbereich eingehalten wird, kann nichtrostender Stahl erfolgreich gelötet werden, um starke, zuverlässige Verbindungen zu schaffen, die für verschiedene Anwendungen geeignet sind.
Zusammenfassende Tabelle:
Aspekt | Einzelheiten |
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Temperaturbereich | 600°C bis 1200°C, je nach Schweißzusatzwerkstoff und Edelstahltyp. |
Schweißzusatzwerkstoffe | Silberbasis (600°C-800°C), Kupferbasis (1080°C-1200°C), Nickelbasis (über 1000°C). |
Lötmethoden | Flammen-, Induktions- oder Ofenerwärmung mit Vakuum/kontrollierten Atmosphären. |
Atmosphärensteuerung | Vakuum oder inerte Gase (z. B. Argon), um Oxidation zu verhindern. |
Inspektion nach dem Hartlöten | Zerstörungsfreie Prüfung (z. B. Röntgen, Ultraschall) zur Sicherstellung der Verbindungsqualität. |
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